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Michael Zours

Zours Analytics ist Ihr Partner zur Optimierung Ihrer Website. Wir helfen Ihnen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Zours Analytics wird geleitet von Michael Zours, der sich seit 20 Jahren mit diesem Thema beschäftigt.

Frage: Wie kamen Sie zu dem Thema?

Antwort: KreAktiv, meine erste Firma, hat 1996 die erste Website von Greenpeace gebaut. In diesem Zusammenhang habe ich erstmals von Logfiles gehört, die alles aufzeichnen. Mit den entsprechenden Tools (Logfile-Analyzer) konnte man dann z.B. sehen, welche Suchworte benutzt wurden.

Frage: Gab es Überraschungen?

Antwort: Und ob! Ich stellte fest, dass der Suchbegriff „www.greenpeace.de“ mit zu den stärksten Begriffen gehörte, neben „Regenwald“, „Walfang“ usw.. Aber ich hatte es zunächst nicht verstanden: Bis ich beobachtete, wie jemand eine Website aufrief, indem er die richtige Adresse in den Suchschlitz einer Suchmaschine eingab und nicht im Adressfeld.  Dieser Umweg war ebenso überraschend wie aufschlussreich. ;-)

Frage: Das war damals doch die Zeit der Hits! „Meine Website hat 10.000 Hits“

Antwort: Ja, genau. Eine inflationäre Währung. Denn jeder Eintrag in das Logfile war ein Hit. Hatte man 20 Bilder auf der Startseite, dann waren das schon 20 Hits, plus der Hit für die Seite selbst.

Frage: Werden Logfiles heute noch benutzt?

Antwort: Das kann durchaus Sinn machen, ist aber eher die Ausnahme. Heute werden ein paar Zeilen Code in die Seiten eingebaut und danach greift man über ein Web-Interface auf eine Datenbank zu. Am stärksten verbreitet ist wahrscheinlich Google Analytics.

Frage: Was fasziniert Sie so an der Web-Analyse?

Antwort: Ganz einfach: Die Transparenz. Vor meiner Online-Zeit war mein Ausgabekanal das Papier. Man konnte nicht sagen, wie lange jemand eine Seite in der Illustrierten angeschaut hat, auf welcher Seite wurde die Zeitschrift aufgeschlagen, wurde der Artikel zu Ende gelesen, aus welcher Stadt stammt der Besucher etc.. Im Online-Bereich können Sie sehr zeitnah wissen, was funktioniert. Änderungen können schnell auf Wirksamkeit untersucht werden. Der Ansatz ist komplexer, es ist keine Einbahnstraße wie beim Papier, sondern idealerweise ein „Constant improvement“, ein Kreislauf aus Untersuchung und Maßnahme.

Frage: Was empfehlen Sie?

Antwort: Das Thema Web-Analyse muss auf die Agenda. Die großen Player, wie z.B. Amazon, haben natürlich eigene Abteilungen für die Web-Analyse. Das ist u.a. daran zu erkennen, dass es einfach immer flutscht. Man kommt gerne wieder. Aber auch ein Mittelständler profitiert davon, Transparenz über die Nutzung seiner Website zu haben und auf Basis von Einsichten „das Schiff in den Wind zu drehen“.

 

Zours and Friends, Interview, Nordisch by nature, worldwide

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